Das Glück liegt auf dem Teller
- Genevieve

- 28. Juni 2023
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 8. Sept. 2023
das sagt man auf Französich....

Foto: Unsplash, Jon Tyson
Die Ernährung ist auch Nahrung für die Seele. Um aus psychologischer Sicht stärker zu werden, braucht man gute Nährstoffe. Wie beeinflusst das Essen unsere Gefühle?
Kann man beim Essen glücklich sein? Auf jeden Fall!!! Essen löst in uns positive Emotionen aus. Schon der Geruch oder der Anblick von Erdbeeren, frisch gebackenen Brötchen oder einem Stück Kuchen können in uns Glücksgefühle auslösen. Auch Erinnerungen, die wir mit einem bestimmten Nahrungsmittel verbinden, wie Raclette nach einem Skitag oder der Sonntagsbraten aus unserer Kindheit, lösen in uns ein Wohlgefühl aus.
Die Nährstoffe des Glücks
Vitamine und Mineralstoffe sind die Grundlage für unser Wohlbefinden. Der Körper benötigt diese Nährstoffe, um Glückshormone zu produzieren. Zu den bekanntesten Neurotransmittern gehören Serotonin, Dopamin und Endorphin. Sie wirken wie eine Droge auf unseren Verstand und damit auch auf unsere Gefühle.
Unser Körper ist nicht in der Lage, alle Nährstoffe, die er für die Herstellung der Glückshormone benötigt, selbst zu produzieren. Wir müssen sie ihm daher über die Nahrung zuführen, und zwar in ausreichender Menge. Dazu brauchen wir eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung.
Viele der Glückshormone werden in den Nervenzellen unseres Gehirns gebildet. Aber nicht nur das: Serotonin wird zu 95 % im Darm produziert. Die Verbindung zwischen Darm und Gehirn und die Zusammensetzung der Darmmikrobiota sind daher auch für unser psychologisches Gleichgewicht wichtig.
Emotionen steuern unser Essverhalten
Ernährung und Emotionen sind eng miteinander verbunden. Unsere Ernährung beeinflusst, wie wir uns fühlen. Umgekehrt steuern auch die Emotionen, was, wann und wie viel wir essen.
Eine mit Emotionen verbundene Ernährung
Essen hinterlässt ein angenehmes Gefühl. Unser Gehirn ist so programmiert. Deshalb essen viele Menschen auch, um negative Gefühle zu überwinden: Sorgen, Überforderung, Frustration. Dieses "emotionale" Essen wird problematisch, wenn es zur Gewohnheit wird. Sie begünstigt insbesondere Übergewicht. Das eigentliche Problem bleibt dann ungelöst.
Gefühle steuern unseren Appetit
Der Duft von Essen löst den Appetit aus. Oder hat den gegenteiligen Effekt: Der Geruch und Geschmack von Lebensmitteln löst verschiedene Gefühle aus, von Freude bis Ekel. Negative Emotionen wie Kummer, Traurigkeit oder Stress haben einen großen Einfluss auf das Essverhalten. Langeweile hingegen verstärkt eher das Verlangen nach Essen.
"Comfort food" für die Seele
In stressigen Situationen greifen viele von uns zu Schokolade oder Chips, um ihre Nerven zu beruhigen. Heute spricht man von "Comfort Food", d. h. von beruhigenden Gerichten oder Lebensmitteln, die uns ein gutes Gefühl geben. Diese Lieblingsgerichte haben oft einen nostalgischen und emotionalen Wert für uns. Zum Beispiel der Milchreis von Oma. Oder das selbstgemachte Kartoffelpüree.
Sicherlich haben auch Sie eine kulinarische Quelle des Trostes. In Stresssituationen hilft eine gesunde Ernährung jedoch dabei, konzentriert und leistungsfähig zu bleiben. Welche Lebensmittel wirken beruhigend? Und was hilft, dem Gehirn einen Kick zu geben?
Ernährungstipps bei Stress:
Fünf Tipps, um glücklich zu sein

1. Essen Sie in Gesellschaft. Studien bestätigen, dass gemeinsames Essen, sei es in der Familie, mit Freunden oder am Arbeitsplatz, empathischer und glücklicher macht.
2.Scharfe Gerichte heben die Stimmung. Unser Gehirn verarbeitet scharfes Essen als Schmerzsignal. Der Körper schüttet dann Endorphin aus, das entspannt und euphorisch macht. Auch Pfeffer, Ingwer, Vanille oder Kardamom haben eine harmonisierende und belebende Wirkung.
3. Genießen Sie mit all Ihren Sinnen. Neben unserer Vorliebe für Qualität vermitteln uns auch Konsistenz und Ästhetik ein positives Gefühl. Achten Sie auch auf Farben und Kombinationen. Lassen Sie sich von der "Food Art" inspirieren.
4. Vergessen Sie nicht die Leckereien. Was schmeckt Ihnen am besten? Gönnen Sie sich ab und zu etwas davon. Ständiger Verzicht führt zu Frustration und schlechter Laune.
5. Essen Sie mit Bedacht. Fertiggerichte aus Zeitmangel, Ablenkung durch Handy oder Fernseher: Sowohl die Atmosphäre als auch das Essverhalten wirken sich auf unser Wohlbefinden aus. Kauen Sie jeden Bissen zwanzig bis dreißig Mal, nehmen Sie bewusst




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